Hoteldirektor Thomas Gaier im Park von Schloss Eckberg - hier wird eine Weißweincuvée von Schloss Proschwitz zur Schlössernacht ausgeschenkt. Foto: Ulrich van Stipriaan
Wir empfehlen den Besuch der Dresdner Schlössernacht am 25. Juli - unser Gastautor Ulrich van Stipriaan empfiehlt den passenden Wein dazu: eine Weißweincuvée von Schloss Proschwitz.
Von Ulrich van Stipriaan
Schloss Eckberg ist eins der drei Schlösser, die den Kern des 3,2 ha großen Areals der 16. Schlössernacht am 25. Juli bilden. In Sachen Kulinarik spielt das Team den Heimvorteil Jahr für Jahr aus – die kulinarische Station unter der Leitung von Küchenchef Martin Thomas wartet immer mit besonderen Dingen auf. Natürlich gibt’s vor Ort dazu auch den passenden Wein. Thomas Gaier, der Hoteldirektor des Schlosses mit den vielen Türmen und Erkern, stellt ihn schlicht als „unseren Hauswein“ vor – aber das ist ein klares Understatement.
Eine Weißweincuvèe von Schloss Proschwitz
Der Hauswein ist nämlich eine Cuvée aus drei Rebsorten, die der Kellermeister von Schloss Proschwitz exklusiv fürs Schlossrestaurant zusammengestellt hat. Wobei das nur 99 Prozent der Wahrheit sind – denn eigentlich stellt Prinz zur Lippe immer drei Varianten vor, über die dann das Team vom Eckberg final entscheidet. Für den Hoteldirektor ganz wichtig: „Diesen Wein gibt es nur bei uns. Denn sächsischen Wein findet man sicherlich überall. Aber eben genau diese Cuvée gibt es nur bei uns!“

Gut gekühlt wartet
Jahrgang 2023
Beim Jahrgang 2023, der zur Schlössernacht ausgeschenkt wird, fiel die Wahl auf die Kombination aus Weißburgunder, Grauburgunder mit einem Hauch von Riesling. „Für uns ist das eine extrem gut gelungene Kombination, die auch sehr gut bei den Gästen ankommt!“, sagt Gaier. Gesucht und gefunden: ein schöner, frischer, leichter Sommerwein. So einer, der eigentlich glasweise angeboten wird – aber dann so gut gefällt, dass die Gäste doch lieber gleich die ganze Flasche mitnehmen. Jeder der drei Partner ist für sich genommen ja schon genießenswert, aber die große Kunst des Cuvertierens ist es ja, das beste aus den (in diesem Fall) drei Welten zu einem zusammenzubringen. Und so eine Mischung aus Eleganz, Kraft und Spritzigkeit bietet tatsächlich erstaunlich wenig Trinkwiderstand…
Im Restaurant kostet der Hauswein normalerweise 37 Euro, aber zur Schlössernacht am 25. Juli wird er für 30 Euro über die Theke gehen.
Unser Autor Ulrich van Stipriaan ist bekennender Genussmensch. Seine profunde Weinkenntnis ist im Podcast „Auf ein Glas!“ zu hören. Ebenfalls unter stipvisiten.de finden sich Reiseberichte, Restaurantkritiken sowie Beiträge über Wein und Winzer. Noch mehr Weinempfehlungen finden Sie HIER.