Mit Ingwer in die Fastenzeit

Apothekerin Susann Lorenz (l) und Bombastus-Vertriebsleiterin Grit Schuster schenke sich einen Ingwer-Tee ein. Foto: Sabine Mutschke

Apothekerin Susann Lorenz (l) und Bombastus-Vertriebsleiterin Grit Schuster schenke sich einen Ingwer-Tee ein. Foto: Sabine Mutschke

Ingwer ist die Arzneipflanze des Jahres 2026. Sie spielt auch in der Fastenzeit eine wichtige Rolle, ist Bestandteil einiger Tees, die vom Freitaler Naturheilmittelhersteller Bombastus produziert werden.

Der Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde und die Gesellschaft für Phytotherapie haben den Ingwer zur Arzneipflanze des Jahres 2026 gekürt. Ingwer ist reich an Gingerol, ätherischen Ölen und Vitamin C ist. Er wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und fördert die Verdauung sowie Durchblutung. Als bewährtes Hausmittel hilft Ingwer gegen Übelkeit, Schmerzen und Erkältungen. Auch der Freitaler Naturheilmittelhersteller Bombastus vertraut diesen gesundheitsfördernden Eigenschaften und bietet Tees mit Ingwer an. Gerade in der Fastenzeit können sie das Immunsystem wirkungsvoll unterstützen. 

„Die Zeit zwischen Fasching und Ostern nutzen immer mehr Menschen für eine Fasten- oder Frühjahrskur“, so Grit Schuster, Vertriebsleiterin der Bombastus-Werke AG. „Dabei sind unsere Tees sanfte Begleiter auf dem Weg, Ernährungsgewohnheiten vielleicht dauerhaft zu verändern.“ Bombasts hat sowohl Ingwertee im Sortiment als auch zwei Wintertee-Sorten, die Ingwer enthalten.  Ingwertee sorgt mit seinem würzigen Geschmack für eine Abwechslung zum Basen- oder Fastentee und wird besonders für seine wärmenden Eigenschaften geschätzt. 

Die Bombastus-Produktpalette mit Ingwer. Es gibt Tees, Lampenöl und eine Massage-Essenz. Foto: Sabine Mutschke
Die Bombastus-Produktpalette mit Ingwer. Es gibt Tees, Lampenöl und eine Massage-Essenz. Foto: Sabine Mutschke

„Ingwer ist ein echtes Multitalent“, bestätigt Susan Lorenz von der Central-Apotheke in Freital. „Viele schwören auf Ingwer vorbeugend gegen Reisekrankheit oder in der Erkältungszeit. Aber er fördert auch die Verdauung, aktiviert den Stoffwechsel und unterstützt die Leberfunktion. Genau diese Eigenschaften sind in der Fastenzeit gefragt, daher ist die Nachfrage nach Ingwertee momentan besonders hoch.“

Wer fastet, sollte unbedingt viel trinken, mindestens 2,5 Liter Tee oder Wasser pro Tag. Zu den verschiedenen Tees, aber auch zur Mundhygiene während der Fastenzeit kann man sich in den Apotheken und im Informationszentrum der Bombastus-Werke beraten lassen. Wer gesundheitliche Einschränkungen hat oder Medikamente einnimmt, sollte zunächst mit seinem Arzt oder seiner Ärztin besprechen, welche Art des Fastens für ihn sinnvoll ist.

Doch Sie können Ingwertee nicht nur trinken...

Ananas-Chutney mit Ingwertee - wenn Sie die Kombination aus süß und herzhaft mögen, dann sollten Sie dieses Rezept ausprobieren. Es passt wunderbar zu Hähnchen und Reis. Der verwendete Tee stammt natürlich aus dem Bombastuswerk, das Rezept hat sich der Teeverband einfallen lassen. 


 Für 2 Gläser brauchen Sie:



  1. 500 g frische Ananas

  2. 4 Teebeutel Bombastus-Ingwertee

  3. 1 kleine Zwiebel

  4. 50 ml Apfelessig

  5. 50 g Zucker



Übergießen Sie  die Ingwertee-Aufgussbeutel mit 300 ml sprudelnd kochendem Wasser und lassen Sie den Tee mind. 6 Minuten lang ziehen. Schneiden Sie  währenddessen das Ananas-Fruchtfleisch in kleine Würfel und hacken die Zwiebel klein. Geben Sie den Ingwertee, die Ananas- und Zwiebelwürfel zusammen mit dem Essig und den Zucker in einen Topf und lassen alles bei mittlerer Hitze etwa 45 Minuten einkochen. Füllen Sie  das noch heiße Chutney in saubere Gläser um.



Hinweise zur Lagerung: Nur in gründlich gereinigte, verschließbare Gefäße abfüllen, nach dem Öffnen kühl lagern und alsbald verbrauchen.


Ingwer war bereits in der griechisch-lateinischen Fachliteratur der Kaiserzeit als Importware etabliert. Dioskurides beschrieb die Droge um 70 n. Chr. als erwärmend, verdauungsfördernd, milde den Stuhl anregend und magenstärkend. Zudem wirke sie gegen Verdunkelungen der Pupille und diene als Zusatz in Gegengiften. 

Im Lorscher Arzneibuch (um 800) ist Ingwer in etwa 10 Prozent aller 482 Rezepte enthalten - in Tränken, Breien, Pillen und Pulvern bei Magen- und Darmleiden, Erkrankungen von Leber, Milz und Nieren sowie bei Wechselfieber. Hildegard von Bingen widmete dem Ingwer eine differenzierte Betrachtung: Für gesunde und beleibte Menschen sei der Verzehr schädlich, da die Hitze sie gedankenlos und hitzig mache. Wer jedoch in seinem Körper trocken sei und schon fast sterbe, für den sei Ingwer lebensrettend. 

Die Anwendung bei Reisekrankheit ist hingegen erst seit dem 19. Jahrhundert belegt. Ein Glas Branntwein mit Wasser, Muskatnuss und Ingwer gilt als Mittel gegen Seekrankheit. Ingwer wurde auf hoher See auch bei Skorbut eingesetzt. 

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