Altersflecken: Ursachen, Vorbeugen und Behandlung

Altersflecken, Pigmentstörungen und Hautveränderungen treten bei älteren Menschen häufig auf.

Im Alter verändert sich die Haut oftmals. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen. Foto: Freepik

Pigmentflecken werden oft als störend empfunden und zeigen sich besonders häufig im Gesicht, auf den Händen oder im Bereich des Dekolletés. Es gibt jedoch Möglichkeiten, ihrer Entstehung vorzubeugen und bestehende Flecken zu reduzieren

Wie Pigmentflecken entstehen

Die wichtigste Ursache ist Sonnenlicht. Durch UV-Strahlung bildet die Haut vermehrt Melanin – ein Pigment, das sie vor Schäden schützt und für die Bräune verantwortlich ist. Normalerweise wird dieses Pigment in sonnenärmeren Zeiten wieder abgebaut.

Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich dieser Abbauprozess. Überschüssiges Melanin bleibt in der Haut zurück und wird als dunkle Verfärbung sichtbar. Menschen mit heller Haut sind häufiger betroffen. Auch Rauchen, freie Radikale (oxidativer Stress), hormonelle Veränderungen und genetische Faktoren können die Entstehung begünstigen.

Vorbeugen durch Sonnenschutz

Ein konsequenter UV-Schutz ist die effektivste Maßnahme. Für Gesicht und Hände empfiehlt sich täglich eine Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 – unabhängig von der Jahreszeit. So kann verhindert werden, dass neue Flecken entstehen.

Vorsicht bei Hausmitteln

Oft werden Zitronensaft oder Apfelessig als natürliche Aufheller empfohlen. Allerdings können solche Methoden die Haut reizen und im schlimmsten Fall schädigen. Der Effekt ist meist nur kurzfristig und nicht nachhaltig.

Medizinische Behandlungen

In dermatologischen Praxen stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung:

  • Lasertherapie: Pigmente werden gezielt zerstört und anschließend vom Körper abgebaut
  • Chemische Peelings: Fruchtsäuren entfernen die oberste Hautschicht
  • Mikrodermabrasion: Die Haut wird mechanisch geglättet

Diese Behandlungen müssen in der Regel selbst bezahlt werden.

Cremes und Wirkstoffe

Bestimmte Pflegeprodukte können helfen, Pigmentflecken aufzuhellen oder zu kaschieren. Häufig verwendete Inhaltsstoffe sind:

  • Niacinamid
  • Retinol
  • Vitamin C
  • Thiamidol

Bis sichtbare Ergebnisse auftreten, kann es einige Monate dauern. Bei stärker ausgeprägten Flecken können Hautärzte auch verschreibungspflichtige Präparate empfehlen.

Muss man Altersflecken behandeln?

Nicht unbedingt. Pigmentflecken sind harmlos und müssen nur behandelt werden, wenn sie als störend empfunden werden. Selbst nach erfolgreicher Entfernung können jedoch neue Flecken entstehen – deshalb bleibt Sonnenschutz entscheidend.

Wann ärztlicher Rat sinnvoll ist

Auch wenn Altersflecken meist ungefährlich sind, sollte jede auffällige Hautveränderung beobachtet werden. Warnzeichen können sein:

  • Ungewöhnliche Verfärbungen (rötlich, dunkel oder ungleichmäßig)
  • Schuppung oder Veränderungen der Oberfläche
  • Juckreiz, Brennen oder Spannungsgefühl

Wenn solche Symptome länger als zwei Wochen bestehen, ist eine Untersuchung beim Hautarzt ratsam. Regelmäßige Hautchecks helfen zusätzlich, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen.

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