Tolle News für Freizeitkäpitäne

Der Cospudener See bei Leipzig lädt Freizeitkapitäne ein. Foto: Landesdirektion Sachsen

Der Cospudener See bei Leipzig lädt Freizeitkapitäne ein. Foto: Landesdirektion Sachsen

Leinen los: Ob mit Motoryacht, Segel- oder Paddelboot - es gibt immer mehr Möglichkeiten, sich auf sächsischen Seen zu erholen und beliebten Freizeitaktivitäten nachzugehen. Denn die Landesdirektion hat u.a. weitere Seeflächen für die Schifffahrt freigegeben - mit Augenmaß und im Einklang von Natur, Tourismus und Wirtschaft. .

Geierswalder See 

Auf dem Geierswalder See betrifft die Freigabe Wasserflächen am südwestlichen und am nordwestlichen Ufer. Aus Naturschutzgründen wird ein Teil der Fläche am nordwestlichen Ufer jährlich vom 1. März bis 30. September gesperrt.

Der Geierswalder See war der erste touristisch nutzbare See der Lausitzer Seenkette, nach dem bereits ihn den 70er Jahren der Senftenberger See geflutet wurde.  Der Geierswalder See entstand aus der Flutung des Tagebaus Koschen. Die Landesdirektion hat bereits große Teile der auf sächsischem Territorium liegenden Seefläche des Geierswalder Sees in den Jahren 2013 und 2018 für die Schifffahrt freigegeben. 2019 folgten Teile des Partwitzer Sees und der Barbara-Kanal, der beide Seen verbindet. Im Jahr 2024 wurden die Genehmigung für die Marina und einen Fahrgastschiffsanleger am Partwitzer See sowie die Freigabe weiterer Gewässerstrecken für die Schifffahrt erteilt.

Tipp für Landratten: Rund um den Geierswalder See gibt es auf einem 16 Kilometer langem Radweg viel zu entdecken: u.a. schwimmende Ferienhäuser. Sie überquerendrei Kanäle und kommen in Kleinkoschen am Aussichtsturm "Rostiger Nagel", am LuchtTurm-Hotel  und an der Marina vorbei. Am Südufer werden Tretboote, Kanus und Boards zum Stand-up-Paddling vermietet. Es kann geangelt werden, es gibt einen Hundestrand. 

Infos unter www.geierswaldersee.de.  

Partwitzer See

Auf dem Partwitzer See werden Wasserflächen am Süd- und Südwestufer, am Ufer nördlich des Barbara-Kanals sowie im nördlichen Seegebiet erstmalig für die Schifffahrt nutzbar. Ein Teil der Fläche am Südwestufer ist jährlich vom 1. März bis zum 30. September ebenfalls aus Gründen des Naturschutzes gesperrt.

Die freigegebenen Flächen waren bisher geotechnische Sperrgebiete. Die Fortschritte der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH bei den Sanierungsarbeiten, insbesondere bei der Herstellung der Standsicherheit, machten die Freigabe für die Schifffahrt möglich. Die Flächen können, wie die bisher freigegebenen Seeflächen, mit Fahrgastschiffen, motorangetriebenen Sportbooten sowie mit Sportbooten ohne Motor befahren werden.

Der Partwitzer See entstand bis 2015 durch Blutung des ehemaligen Braunkohlentagebaus Scado. Seit 2019 verbindet der Barbarakanal den Partwitzer See mit dem Geierswalder See.

Tipp für Landratten: Ein 21 Kilometer langer Seerundweg lädt zum Radfahren, Skaten und Laufen ein. Infos unter www.lausitzerseenland.de. 

Die schiffbaren Flächen auf dem Geierswalder und Partwitzer See. Foto: Landesdirektion Sachsen
Die schiffbaren Flächen auf dem Geierswalder und Partwitzer See. Foto: Landesdirektion Sachsen

Cospudener See

Die Landesdirektion Sachsen hat den rechtlichen Rahmen für die dauerhafte schifffahrtliche Nutzung des Cospudener Sees geschaffen. Damit kann der nördliche Bereich des Sees seit 1. Februar ganzjährig von Fahrgastschiffen, motorangetriebenen Sportbooten und Sportbooten ohne Motor befahren werden. Aus Gründen des Naturschutzes bleibt die Südspitze des Sees als besonders sensibler Gewässerbereich auch in Zukunft von der Befahrung mit Wasserfahrzeugen ausgenommen. "Freizeitkapitäne können nun ohne weiteren Verwaltungsaufwand den See befahren«, so LDS-Präsident Béla Bélafi ein.

Der über 400 Hektar große Cospudener See - liebevoll "Cossi" gennant- entstand als Bergbaufolgesee und wurde durch die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH als Bergbausanierer hergestellt. Er geht heute jährlich über 600 000 Besucher an. Seit über zehn Jahren gibt es auch eineKanalverbindung für Paddelboote vom nur sechs Kilometer entfernten Stadtzentrum von Leipzig. 

Tipp für Landratten: Genießen Sie den zwei Kilometer langen Sandstrand am Nordufer oder das quirlige Treiben im Hafen am Ostufer. Auf dem  10,4 Kilometer langen Radweg können Sie den See in etwa 45 Minuten umrunden. Es gibt zahlreiche Surf- und Segelschulen, einen Sauna mit Seezugang und Rundfahrten mit der MS Neuseenland. Infos unter www.leipzigseen.de. 







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