Die schönsten Weihnachtsmärkte in Sachsen entdecken

Der SterneDome empfängt am Eingang zur Festung die Besucher des Weihnachtsmarktes. Foto: Festung Königstein

Der SterneDome empfängt am Eingang zur Festung die Besucher des Weihnachtsmarktes. Foto: Festung Königstein

Erleben Sie die zauberhaftesten Weihnachtsmärkte in und um Dresden. Genießen Sie die festliche Atmosphäre und traditionellen Köstlichkeiten in der Adventszeit

Weihnachtsmärkte sind magische Orte voller Glanz und Freude, die in der kalten Jahreszeit zum Verweilen einladen. Sie sind nicht nur ein Fest für die Sinne, sondern auch eine Tradition, die viele Menschen in der Vorweihnachtszeit begeistert. Die stimmungsvolle Atmosphäre, die festliche Beleuchtung und der Duft von gebrannten Mandeln und Glühwein lassen die Herzen höherschlagen.

In Dresden und Umgebung gibt es zahlreiche Weihnachtsmärkte - damit Sie keinen verpassen und Sie Ausflüge ganz ohne Stress planen können, haben wir für Sie die schönsten Weihnachtsmärkte herausgesucht. 

Der Striezelmarkt in Dresden

Der Klassiker unter den sächsischen Weihnachtsmärkten – der Dresdner Striezelmarkt – feiert 2025 seine sagenhafte 591. Auflage rund um Markttanne und Pyramide. Letztere ist mit 14,61 Metern Höhe die weltweit größte erzgebirgische Stufenpyramide. Auf dem Striezelmarkt werden nicht einfach nur Pflaumentoffel, Stollen und Lichter angeboten. Hier wird Weihnachten zelebriert – u.a. mit einer Geschichtenbühne, mit Puppentheater, Adventskalender, Wichtelkino und Stollen-Schauwerkstatt, Märchenhaus und Knusperhaus, Fahrgeschäften, mit Stollenfest samt Umzug (6. Dezember), Pfefferkuchenfest (7. Dezember), Pyramidenfest (13. Dezember), Tag des weihnachtlichen Handwerks (14. Dezember), Großer Bergparade mit über 500 Trachtenträgeren (20. Dezember, 16 Uhr) und einem Fest der Chöre (21. Dezember).

Geöffnet: 26. November - 24. Dezember. Am 26. November  (16-21 Uhr), danach bis 23. Dezember (10-21 Uhr), 24. Dezember: 10 bis 14 Uhr. Infos/Programm unter www.striezelmarkt.dresden.de. 

Der Dresdner Striezelmarkt.
Der Dresdner Striezelmarkt. Foto: Michael R. Hennig (DML-BY) 

Dresden – Advent auf dem Neumarkt

Vor der Dresdner Frauenkirche dreht der „Advent auf dem Neumarkt“ die Zeit gut 100 Jahre zurück. Wie anno 1910 locken historische Marktstände die Besucher zum Glühweinplausch im Stil der Gründerzeit. Wer noch ein Weihnachtsgeschenk gesucht – hier wird er fündig. Gewerke von Buchbinderei über Glasbläserei bis hin zur Baumkuchenfertigung präsentieren ihre handgefertigten Erzeugnisse. Kurrendesänger flanieren über den Markt. Eine Weihnachtskrippe mit lebenden Tieren erfreut nicht nur Kinder.

Geöffnet: 26. November  bis 4. Januar (11-22 Uhr). Am 26. November 17-22 Uhr, 29/30. Dezember 13-22 Uhr, 2. Januar 13-22 Uhr, 4. Januar 11-18 Uhr. Geschlossen am 24.-26. Dezember, 1. Januar. www.adventaufdemneumarkt.de

Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt im Stallhof

Rund 50 Krämer bieten im Dresdner Stallhof historische Waren an und Handwerker arbeiten mit den Werkzeugen und den Materialien des späten Mittelalters. Es gibt keine Dauerbeschallung aus Lautsprechern, kaum elektrisches Licht und kein Plastik, dafür täglich gute Live-Musik und zahlreiche mittelalterliche Attraktionen - wie ein "Bad in der Menge".Im hölzernen Badezuber, hoch über den Köpfen der Marktbesucher, finden bis zu sechs Personen Platz und können von hier aus, im heißen Badewasser sitzend, die Adventszeit genießen.

Geöffnet: 26. November bis 23. Dezember, während der Rauhnächte von 27.-30. Dezember und von 2.-6. Januar. Täglich 11-21.30 Uhr. Eintritt an den Wochenenden (Fr-So) und vom 27. bis 30. Dezember): 5 Euro für Erwachsene, 3 Euro für Kinder. Programm und Infos unter mittelalter-weihnacht.de

Loschwitzer Weihnachtsmarkt

Das Winter-Pendant zum Dresdner Elbhangfest ist der 27. Loschwitzer Weihnachtsmarkt, der mit Stollenanschnitt, Einmarsch der Händler samt Wichteln und Posaunenchor am 29. November (11 Uhr) auf der Bühne am Körnerplatz eröffnet wird. Zur Öffnungszeit des Marktes wird die Fidelio-F.-Finke-Straße zwischen der Alten Feuerwache und der Kreuzung Fidelio-F.-Finke-Straße/Dammstraße/Friedrich-Wieck-Straße für den Verkehr gesperrt sein. Die Zufahrt zum Parkplatz an der Alten Feuerwache ist über die Winzer-, Amts- und Ratsstraße möglich. Es wird dringend gebeten, außerhalb des Dorfkerns Parkplätze zu suchen bzw. mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, da in der Nähe des Marktes keine Parkplätze zur Verfügung stehen 

Geöffnet: 29. November bis 14. Dezember (Mo-Do 13-20 Uhr, Fr 13-21 Uhr, Sa 11-21 Uhr, So 11-20 Uhr). Infos unter www.elbhangfest.de

Proschwitz – Proschwitzer Weihnacht

Die Proschwitzer Weihnacht lädt auf das romantische Schloss von Georg Prinz zur Lippe nahe Meißen ein. Manufakturen aus ganz Deutschland präsentieren hochwertige Handwerkskunst – vom Lichterengel bis zum Cashmere-Tuch, von feinen Lederwaren bis zu Porzellan, vom Erdgeschoss bis unters Schlossdach und sogar auf dem romantisch beleuchteten Schlosshof breiten sie ihr Sortiment aus.

Geöffnet: 27. bis 30. November (Do/Fr 12-20 Uhr, Sa 10-20 Uhr, So 10-18 Uhr). Eintritt 10 Euro. Kinder bis 12 Jahre gratis. Infos unter www.schloss-proschwitz.de

Lichterglanz & Budenzauber in Radebeul 

„Lichterglanz & Budenzauber“ verheißt an den drei ersten Adventswochenenden die Dorfmeile Altkötzschenbroda in Radebeul. Glühweinduft überzieht den historischen Anger, handgemachte Weihnachtsmusik ertönt zwischen den Marktbuden. Puppenschaubude, Pferdchen-Karussell, Märchenkeller und Wunschzettelbriefkasten locken Familien. Der Lichterpfad „Zauberhafte Lichtblicke“, gestaltet von Künstlerin Irene Wieland, verwandelt die Allee in eine leuchtende Zauberwelt. Am Ende des Lichterpfades angekommen, strahlt Ihnen die leuchtende Weihnachtskrippe entgegen.Diese romantische Darstellung der Weihnachtsgeschichte durch Lichtskulpturen ist die Kreation des chilenischen Künstlerpaares Muriel Cornejo und César Olhagaray.

Geöffnet: 28.-30. November, 5.-7. Dezember und 12.-14. Dezember (Fr 16-21 Uhr, Sa 12-21 Uhr, So 12-20 Uhr). Programm unter www.radebeul.de/weihnachtsmarkt/.

Radebeul – Manufakturzauber auf Wackerbarth

Der „Manufakturzauber“ auf Schloss Wackerbarth in Radebeul ist nur am zweiten Adventswochenende zu erleben. Gemeinsam mit den Landesbühnen Sachsen sowie über 50 ausgewählten Kunsthandwerkern und kulinarischen Partnern aus der Region präsentiert das Staatsweingut ein vielfältiges Angebot aus Handwerk, Kultur und Genuss. Die gesamte barocke Anlage inklusive Weinbergterrassen ist mit über 5000 Lichtpunkten, Installationen und Laternen illuminiert.

Geöffnet: 5.-7. Dezember (Fr 16-21 Uhr; Sa 10-19 Uhr, So 10-18 Uhr). Eintritt 13/6,50 Euro. Ihr Ticket gilt am Veranstaltungstag als Fahrschein in allen Nahverkehrsmitteln des VVO. Infos/Tickets unter www.schloss-wackerbarth.de

Im Advent erstrahlt Wackerbarth in romantischem Lichterglanz.
Im Advent erstrahlt Wackerbarth in romantischem Lichterglanz. Foto: Daniel Bahrmann (DML-0)

Pirna – Canalettomarkt

Für den „Canalettomarkt“ auf dem Marktplatz in Pirna stand der weltberühmte Maler Bernardo Bellotto (1722-1780) genannt Canaletto als Namensgeber Pate, der die Sandsteinstadt mit elf Veduten würdigte. Während des Weihnachtsmarktes ist die Rathausfassade die moderne Leinwand für faszinierende Videoprojektionen. Im Rahmen des Canalettomarktes findet in Zusammenarbeit mit dem  Kunstverein Sächsische Schweiz seit 2013 der Pirnaer Kunstmarkt statt - in diesem Jahr a am 13. und 14. Dezember (Sa 11-20, So 11-18 Uhr) zum 11. Mal auf zwei Etagen im Pirnaer Rathaus.  Rund 45 Künstler mit Werken der unterschiedlichsten Couleur – von Grafiken, Radierungen und Twisterbildern über Öl- und Aquarellmalerei bis hin zu Plastiken und Collagen – folgen dem Ruf, auf den Spuren von Canalettos Erbe zu wandeln. Turmbläser, Weihnachtsmann, Stollenbäcker und noch viele mehr sind auf dem Markt anzutreffen.

Geöffnet: 25. November bis 23. Dezember, 27.-30. Dezember (Mo-Do 11-19 Uhr; Fr/Sa 11-21 Uhr, So 11-20 Uhr). Programm unter www.canalettomarkt.de

Der Kunstmarkt im Pirnaer Rathaus. Foto: PR
Der Kunstmarkt im Pirnaer Rathaus. Foto: PR

Freitaler Schlossadvent

Beschaulich und abseits des Weihnachtstrubels erstrahlen der Schlosshof und der Schlossgarten von Schloss Burgk im Lichterglanz. In festlich geschmückten Holzhütten bieten Händler und Handwerker ihre kulinarischen und weihnachtlichen Waren an. Eröffnung (14 Uhr)  mit Stollenanschnitt und Aufzug der Bergleute im Schlosshof

Geöffnet: 29./30. November, 6./7. Dezember, jeweils 12-20 Uhr. Infos unter freital.de.

Königstein – historischer Weihnachtsmarkt auf der Festung

Der historische Weihnachtsmarkt 240 Meter hoch über der Elbe auf der Festung Königstein zählt zu den schönsten Deutschlands. Zahllose Herrnhuter Sterne tauchen die Dunkle Appareille, den historischen Festungsaufgang, in stimmungsvolles Licht und bringen eine mystische Atmosphäre in die von gregorianischen Klängen erfüllten Sandsteingewölbe. Ein riesiger Schwibbogen mit Festungsmotiv und einer der größten Herrnhuter Sterne weltweit strahlt vom Blitzeichenplateau über das Elbtal. Er wird mit dem traditionellen Anschnitt des Stollens eröffnet und hält ein Programm für die ganze Familie bereit – vom Handwerkermarkt über Orgel-Konzerte in der Garnisonskirche, Puppentheater, Wichtelbahn, Sterne-Dom, Vorlesestunden in der Märchenjurte bis hin zur Druckwerkstatt in der Magdalenenburg.

Geöffnet: 29./30. November, 6./7. Dezember, 13./14. Dezember, 20./21.Dezember (9-19 Uhr, Markttreiben ab 11 Uhr). Der Eintritt ist auf 7000 Tickets je Veranstaltungstag limitiert und im Festungseintritt (15/12 Euro, Familienticket 31 Euro) enthalten, Zeittickets sind nur online erhältlich. Infos unter www.festung-koenigstein.de.

Meißen – Meißner Weihnacht

Der Meissner Markt verwandelt sich alljährlich in das Weihnachts-Wunderland „Meißner Weihnacht“. Aus rund 40 Weihnachtshütten heraus bieten Händler liebevoll Schnitzkunst aus dem Erzgebirge, Weihnachtsschmuck, Kerzen, Pflaumentoffel, Töpferwaren und vieles mehr an. Ab 30. November kommt jeden Samstag und Sonntag gegen 17 Uhr und Heiligabend 11 Uhr der Weihnachtsmann.

Geöffnet: 24. November bis 24. Dezember, So-Do 11-20 Uhr, Fr/Sa 11-21 Uhr, Heiligabend 10-13 Uhr. Vom 25. Dezember bis 1. Januar (11-18 Uhr) schließt sich der Wintermarkt an. Infos unter www.meissner-weihnacht.de. 

Bautzen – Wenzelsmarkt

Der Bautzener Wenzelsmarkt gehört zu den ältesten in einer Chronik erwähnten Weihnachtsmärkte Deutschlands. In diesem Jahr findet er zum 642. Mal auf dem Hauptmarkt statt. König Wenzel IV. war es, der Bautzen im späten Mittelalter zu neuer Blüte verhalf. Anno 1384 verlieh er der Stadt Budissin das Recht zur Abhaltung eines freien Fleischmarktes. Dieses Recht galt vom Michaelistag bis Weihnachten. An den drei Donnerstagen (18.30 Uhr) flimmern auf dem Hauptmarkt die beliebten Weihnachtsklassiker die „Die Feuerzangenbowle“ und „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“ auf der Leinwand.

Geöffnet: 28. November bis 22. Dezember, So-Mi 11-20 Uhr, Do 11-20/optional bis 21 Uhr, Fr/Sa 11-21/optional bis 22 Uhr. Programm und Infos unter www.wenzelmarkt-bautzen.de

Freiberger Christmarkt

Der 34. Freiberger Christmarkt verzaubert auf dem Obermarkt. Zur Eröffnung (15 Uhr) zieht ein Märchenzug von der Ecke Wallstraße/Petersstraße über die Petersstraße zum Obermarkt. Kinder, Engel, Bürgermeister und Weihnachtsmann "zünden" den Baum an und schieben die Pyramide an, begleitet werden sie vom Freiberger Stadtgebläse. Zu den weiteren Höhepunkten gehört die Bergparade im Fackelschein - am 6. Dezember. Die historische Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft und das Bergmusikkorps Saxonia machen ihre Aufwartung auf dem Schloßplatz, marschieren dann über die Burgstraße zum Obermarkt (Ankunft gegen 18 Uhr). Ein Berggottesdienst schließt sich in der Petrikirche (18:15 Uhr) an.

Geöffnet: 25. November bis 22. Dezember, Mo-Do 10-20 Uhr, Fr/Sa 10-22 Uhr, So 10.30-20 Uhr. Programm und Infos unter freiberger-christmarkt.de



Ihre Daten sind uns wichtig, und wir würden gerne Cookies verwenden, um Ihren Besuch auf unserer Seite verbessern zu können.